Eine echte Jahreswechsel-Überraschung

Spende für Einsatz auf vier Pfoten - Werbeagentur neusite GmbH überreicht Scheck

Bildquelle: Anne Gatzen/Tiere als tierische Begleiter e. V.

Foto: Inmitten der Kinder aus der Kita Purzelbaum

überreicht Jordis Fink den Spendenscheck an Josefine Heckhausen-Reinartz. Bildquelle: Anne Gatzen/Tiere als therapeutische Begleiter e. V.

„Als ich gehört habe, was die Mitglieder mit ihren therapeutischen Begleithunden und Pferden alles leisten, war für mich sofort klar, dass wir den Verein finanziell unterstützen“ erinnert sich Jordis Fink, Agenturleiterin. „Wir bei neusite kennen unsere Verantwortung. Wir sind alle Tierfreunde und was können wir Besseres tun, als einen Verein zu unterstützen, der Kinder mit Tieren stark macht?“
Nun erfolgte die Spendenscheck-Übergabe. „Jetzt können wir weitere Projekte für Kinder initiieren“ freut sich Vorsitzende Josefine Heckhausen-Reinartz.

Einladung zur Jahreshauptversammlung


Am 13. März 2018 findet um 19.00 Uhr unsere diesjährige Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Odinius, Adenauerstr. 45 in Jülich-Bourheim, statt.

Tagesordnung:

1. Begrüßung der Mitglieder
2. Vortrag n.n.b.
3. Bericht der 1.Vorsitzenden zur „Lage der Nation“
4. Kassenbericht
5. Bericht der Kassenprüfer
6. Entlastung des Vorstands
7. Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung sind mindestens 14 Tage vorher schriftlich einzureichen. Wir hoffen auf zahlreiche Teilnehmer. Für den Vortrag können auch gerne Gäste dazu kommen. Die anschließende Versammlung gegen 20.00 Uhr ist vereinsintern.

Herzliche Grüße im Namen Eures Vorstands
gez. Anne Gatzen (Schriftführerin)

Weihnachten für Mensch und Tier

Gemeinsame Paketaktion von SAMT e.V. und Tiere als therapeutische Begleiter e.V.

Ganzjährig setzen sich die Jülicher Vereine „SAMT e.V.“ und „Tiere als therapeutische Begleiter e.V.“ unermüdlich für Menschen und Tiere ein. Für viele Menschen ist es schwer sich und ihren Lieben und natürlich ihren Tieren eine schöne Weihnachtszeit zu bereiten. Manchmal lassen es die Umstände einfach nicht zu, wie alle anderen unbeschwert durch die adventliche Zeit zu gehen.

Damit auch in solchen Fällen ein bißchen weihnachtliche Stimmung nicht zu kurz kommt, haben die beiden Vereine sich kurzerhand zusammen getan und besonders bedürftigen Familien liebevoll gepackte Pakete mit schönen Dingen für Mensch und Tier nach Hause gebracht.

„Es gibt nicht Schöneres, als Menschen – und natürlich auch Tieren – mit einer kleinen Geste Freude zu schenken“, erklärten übereinstimmend die Vereinsvorsitzenden Irene Launer-Hill und Josefine Heckhausen-Reinartz.

Wer sich auch selber engagieren möchte oder auch mit Geld- oder Sachspenden helfen will, findet weitere Informationen unter www.s-a-m-t.de und www.4pfotentherapie.de

Tiergestützter Gottesdienst zum Welttierschutztag

Hunde und Heuschrecken in der Christuskirche

Die Jülicher Christuskirche war am Sonntag, dem 23. Oktober 2016, gut besucht,nicht nur von Menschen, sondern auch von Tieren: 15 Hunde, 2 Bartagamen, 2 Stabheuschrecken und eine Achatschnecke brachten die Mitglieder des Vereins „Tiere als therapeutische Begleiter e.V.“ mit. In seiner begrüßenden Einleitung wies Pfarrer Dr. Udo Lenzig noch einmal auf das leidvolle Leben der sog. „Nutztiere“ in den modernen Zuchtbetrieben hin und machte dann deutlich, wie wichtig und teilweise heilsam das Zusammenleben von Mensch und Tier für den Menschen ist.

Anstelle einer Predigt stellte die Vorsitzende des Vereins „Tiere als therapeutische Begleiter“, Frau Dr. Josefine Heckhausen-Reinartz, Ziele und Anliegen des Vereins vor: Im Jahr 2002 gegründet, arbeiten die Mitglieder mit ihren zertifizierten Hunden und anderen Tieren mit Kindern und Jugendlichen, die einen besonderen Förderbedarf haben. Hierbei lassen sie sich von dem Motto Martin Bubers “Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ leiten. „Die Tiere geben uns Gelegenheit ganzheitliche Erfahrungen zu machen“ erklärte die Vorsitzende. Frau Kerstin Martensen berichtete im Anschluss über die pädagogisch-therapeutische Arbeit des Vereins.

Hier erfuhr die interessierte Gottesdienstgemeinde, dass z.B. Echsen und Insekten gerade bei Jugendlichen Türen zu positiven Emotionen, Fürsorge und Empathie öffnen, während die Hunde, die entspannt im Altarraum lagen, für sich selbst sprachen.

Frau Martensen plädierte für ein Lebensrecht der oft als Schädlinge angesehenen Schnecken und Insekten: „Gerade bei den Schnecken fasziniert die Entdeckung der Langsamkeit. Das bedeutet schon etwas in unserer schnelllebigen Zeit. Aber in Anbetracht des Hasses und der Mordlust, die Schnecken bei manchen Gartenbesitzern wecken, müssen Kinder glauben, dass diese Tiere eigentlich kein Recht zum Leben haben. Die Schnecken ermöglichen viele interessante Beobachtungen und nur was man genauer kennt, kann man auch wertschätzen“ gibt sie den Besuchern mit auf dem Weg. Abgerundet wurden der stimmungsvolle Gottesdienst mit einem „Vater Unser“, das auch die Tiere mit in den Blick nahm, und dem Lied Laudato si, einer Vertonung des berühmten Sonnengesangs Franz von Assisis, zu dessen Andenken der Welttierschutztag jährlich gefeiert wird.

(Text: Pfarrer Dr. U. Lenzig in Zusammenarbeit mit A. Gatzen /u. a. erschienen in den „Jülicher Nachrichten, am 27.10.2016)

Protest gegen rechte Gewalt

Der Verein Tiere als therapeutische Begleiter e.V. hat auf seiner Jahreshauptversammlung am 19.02.2016 die Gelegenheit für ein Foto genutzt, um sich solidarisch mit Pfarrer Charles Cervigne zu erklären.
Niemand sollte in dieser Situation alleine stehen, hier bedarf es eines gemeinsamen Schulterschlusses. Wir sind eine bunte Gesellschaft und dulden keinen Rassismus.
Vor knapp einer Woche wurde Pfarrer Cervigne an der Haustür brutal zusammengeschlagen, die Tat wird dem rechten Milieu zugeordnet.

Die Würde der Tiere

Am 10. Februar konnten einige Vereinsmitglieder an einer Fortbildungsveranstaltung teilnehmen, die von der Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Jülich und der evangelischen Kirchengemeinde angeboten wurde.

Thema war:

Leben in der einen Welt: Das Tier als Herausforderung für die christliche Anthropologie. Theologische und verhaltensbiologische Argumente für eine neue Sicht der Tiere.

Dr. Rainer Hagencord, Leiter des Institutes für theologische Zoologie in Münster, referierte eindrucksvoll über theologische und verhaltensbiologische Argumente für eine neue Sicht auf die Tiere.
Verstehen wir uns als „Krone der Schöpfung“ - mit absoluter Verfügungsgewalt über Tiere und Mitwelt? Oder begreifen wir uns eher als Geschöpfe unter Mitgeschöpfen?

Wie steht es um die Wertschätzung der Tiere, wenn sie zu reinen Lebensmitteln oder Ressourcen degradiert werden? Tiertransporte finden weitestgehend nur noch Nachts statt. Tiere („Nutztiere“) verschwinden förmlich aus unserem Sichtfeld. "Wir haben nur noch zwei Kategorien von Tieren: Die einen verwöhnen wir mit Haustierfutter und die anderen werden dazu verarbeitet", zitiert Hagencord den Kulturkritiker Rupert Sheldrake. Hagencord erinnerte auch daran, dass Gott den Bund nicht nur mit dem Menschen geschlossen hat, sondern mit allen Lebewesen! (Genesis 9,15)
„Die Kirchen tragen hier eine besondere Verantwortung“, so Hagencord. Die Umweltenzyklika von Papst Franziskus versteht er als Mahnung an die Kirche, Schöpfungstheologie in die Mitte der Verkündigung zu nehmen.

Die „Theologische Zoologie“ arbeitet an der Wiederentdeckung der biblischen Kultur der Wertschätzung gegenüber den Tieren.

Weitere Infos zum Thema gibt es hier.

© 2005-2018 Tiere als therapeutische Begleiter e. V. - Letzte Änderung am 01.09.2018.

Eine echte Jahreswechsel-Überraschung wurde die 1.000 € Spende der Werbeagentur neusite für den Verein Tiere als therapeutische Begleiter e.V.